Unruhige Beine: das Restless-Legs-Syndrom

Unter dem Restless-Legs-Syndrom versteht man Missempfindungen in den Beinen und Armen. Die „unruhigen Beine“ beeinträchtigen den Alltag der Betroffenen sehr stark. Übermäßiger Schlafmangel, Konzentrationsstörungen und Berufsunfähigkeit sind keine Seltenheit.

Restless Legs: Symptome

Das Restless-Legs-Syndrom steht für unruhige Beine (selten Arme) und zeichnet sich durch bestimmte Krankheitsanzeichen aus, die sich ab dem 50. Lebensjahr häufig deutlich verstärken.

Besonders die Schlaflosigkeit kann zahlreiche weitere Folgen auslösen. In den meisten Fällen leiden die Patienten aufgrund des erhöhten Schlafmangels an starker Konzentrationsschwäche, Müdigkeit und Abgeschlagenheit. Ebenso sind Auswirkungen auf die Psyche möglich und häufig.

Da die Beschwerden des Restless-Legs-Syndroms die Betroffenen stark einschränken, wird das soziale Umfeld häufig in Mitleidenschaft gezogen. Der Bewegungsdrang zu Ruhezeiten und die Müdigkeit am Tage kann in vielen Fällen zu einer Belastungsprobe werden.

RLS: Diagnose

Die Neurologische Klinik Sorpesee bietet Ihnen folgende Leistungen an

  • Anamnese: Zunächst befragen wir Sie zu Ihren individuellen Symptomen und zu Ihrer Krankheitsgeschichte.
  • Blutuntersuchung: Überprüfung Ihrer Nierenwerte und Schilddrüsenfunktion.
  • Neurologische Untersuchung: Eingehende körperliche und neurologische Untersuchung.
  • PNP-Untersuchung: Es erfolgt die Untersuchung Ihrer Nerven und Muskeln. Eine PNP (Polyneuropathie) muss ausgeschlossen werden, die häufig ähnliche Symptome

Unabhängig von einer bestimmten Erkrankung lässt sich das Restless-Legs-Syndrom mit Dopaminagonisten und Schmerzmitteln behandeln.

Sollte das Restless-Legs-Syndrom mit einer anderen Krankheit – zum Beispiel Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson – in Verbindung stehen, erfolgt eine ganzheitliche Behandlung der Erkrankung.

Restless-Legs: Auslöser und Ursachen

Grundsätzlich lassen sich keine eindeutigen, greifbaren Ursachen für das RLS festlegen. Dennoch gibt es typische Faktoren, die das RLS begünstigen oder auslösen können:

  • Eisenmangel
  • Nierenfunktionsstörung
  • Schwangerschaft
  • Neurologische Erkrankungen wie Polyneuropathie (PNP, Erkrankung der Nerven vor allem bei Diabetes),
  • RLS bei Multipler Sklerose und Morbus Parkinson

Auch bestimmte Medikamente oder gesundheitliche Beeinträchtigungen (z. B. verengter Rückenmarkskanal) können Auslöser eines RLS sein.

Sie sind auf der Suche nach einer neurologischen Fachklinik?

Neurologische Erkrankungen, ihre unterschiedlichen Formen und Folgen, erfordern eine fachgerechte Behandlung. In der Neurologischen Klinik Sorpesee steht Ihnen ein hochqualifiziertes Expertenteam zur Verfügung, wenn es um die Diagnostik und Behandlung von Parkinson-Syndromen, Multipler Sklerose, Epilepsien und neurodegenerativen Krankheitsbildern geht. Fester Bestandteil unseres Angebots ist auch die Multimodale Schmerztherapie, die einen umfassenden Therapieansatz für Patienten mit chronischen Schmerzen wie beispielsweise Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen bietet.

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