Schüttellähmung? Morbus Parkinson!

Morbus Parkinson ist eine der häufigsten Erkrankungen bei über 60-Jährigen und mit über 300.000 Betroffenen in Deutschland weit verbreitet. Die Neurologische Klinik Sorpesee hat sich auf die Behandlung dieser komplexen Erkrankung spezialisiert und bringt das Know-How für alle medizinischen Fragestellungen mit.

Was ist Morbus Parkinson?

Die Parkinson-Krankheit ist ein langsam fortschreitender Verlust von Nervenzellen. Als unheilbare Erkrankung zählt sie zu den degenerativen Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen Systems, das hauptsächlich die Bewegungsabläufe der Rumpf- und der Extremitätenmuskulatur  steuert.

Morbus Parkinson: Ursachen der Krankheit

Bis heute hat man noch keine eindeutige, greifbare Ursache für Parkinson herausgefunden. Unter Experten wird die typische Erkrankung auch idiopathisches Parkinson-Syndrom (IPS) genannt. Parkinson ist gekennzeichnet durch ein Absterben der dopaminproduzierenden Nervenzellen in der Substantia nigra (einer Struktur im Mittelhirn).

Morbus Parkinson vs. Parkinson-Syndrom

Parkinson-Syndrome weisen ähnliche Symptome auf wie die klassische Morbus Parkinson-Erkrankung. Auslöser der Parkinson-Syndrome sind jedoch sehr häufig bestimmte Medikamente. Die genaue Ursache sowie der Verlauf der weiteren Behandlung müssen in jedem Fall mit einem Facharzt besprochen werden.

Die typischen vier Symptome der Krankheit sind:

  • Muskelstarre (Rigor),
  • verlangsamte Bewegungen (Bradykinese oder Hypokinese), welche bis hin zu Bewegungslosigkeit (Akinese) führen können,
  • Muskelzittern (Tremor), insbesondere als rhythmisches Zittern der Extremitäten, sowie
  • Haltungsinstabilität (posturale Instabilität).

Weitere Symptome
Die Angst vor Einschränkungen, Bewegungsunfähigkeit und dem Verlust der Selbstständigkeit ist für Erkrankte eine große Bürde und führt häufig zu seelischen Problemen als Begleiterscheinungen zur Parkinson-Krankheit:

  • Depression
  • Hypomimie (Verlust der Gesichtsmimik)
  • leise Sprache
  • Riechstörung
  • Verdauungsstörungen
  • Verschlechterung des Schriftbildes

Wie wird Morbus Parkinson diagnostiziert?

  • Körperliche Untersuchung und Anamnese
  • L-Dopa-Test
  • Bildgebung (MRT, DaTSCAN, MIBG)

Sollte sich der Verdacht auf Parkinson bestätigen, ist die medikamentöse Behandlung ein wichtiger Bestandteil der Therapie, um das Fortschreiten der Krankheit zu unterbinden bzw. zu bremsen.

Parkinson-Erkrankung: Therapie mit Medikamenten

Die Behandlung mit Levodopa (L-Dopa) hemmt die vier typischen Symptome der Parkinson-Erkrankung: Zittern, Muskelsteifheit, Bewegungsstörungen und Instabilität.

Darüber hinaus unterstützen sogenannte Dopaminagonisten die Wirkung des Botenstoffs Dopamin.

Physiotherapie als wichtiger Bestandteil der Behandlung

Die erweiterte Behandlung der Parkinson-Krankheit setzt sich in der Regel aus drei Therapien zusammen: logopädische Therapie, Physiotherapie und Ergotherapie.

Die logopädische Therapie unterstützt die Muskulatur, um der Beeinträchtigung beim Sprechen und Schlucken entgegen zu wirken. Physiotherapie und Ergotherapie helfen dabei, die Beweglichkeit der Muskeln zu stärken bzw. zu erhalten und typische Bewegungsabläufe zu trainieren.

Sie sind auf der Suche nach einer neurologischen Fachklinik?

Neurologische Erkrankungen, ihre unterschiedlichen Formen und Folgen, erfordern eine fachgerechte Behandlung. In der Neurologischen Klinik Sorpesee steht Ihnen ein hochqualifiziertes Expertenteam zur Verfügung, wenn es um die Diagnostik und Behandlung von Parkinson-Syndromen, Multipler Sklerose, Epilepsien und neurodegenerativen Krankheitsbildern geht. Fester Bestandteil unseres Angebots ist auch die Multimodale Schmerztherapie, die einen umfassenden Therapieansatz für Patienten mit chronischen Schmerzen wie beispielsweise Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen bietet.

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