Elektroenzephalografie (EEG)

Mithilfe einer Elektroenzephalografie (EEG) lassen sich Hirnströme und Hirnfunktionen präzise messen. Dazu werden kleine Elektroden auf dem Kopf angebracht, über die die Hirnaktivität gemessen und aufgezeichnet wird. Dieses weit verbreitete Verfahren ist zentral für die Diagnose von Epilepsie und Bewusstseinsstörungen.

Wann wird eine EEG nötig?

Die EEG (Elektroenzephalografie) ist ein nicht-invasives und schmerzfreies diagnostisches Verfahren, das ohne Nebenwirkungen verläuft. Das Verfahren wird zur Diagnose und zur Beurteilung des Verlaufs von Epilepsie eingesetzt.

Über die EEG lässt sich bei Epilepsie-Patienten überprüfen, auf welche spezifischen Reize reagiert wird und welche Reize die Auslöser für einen epileptischen Anfall sind.

Auch Bewusstseinsstörungen, Entwicklungsstörungen bei Kindern und Hirntumore lassen sich über das diagnostische Verfahren feststellen.

In den meisten Fällen findet die EEG-Untersuchung in Kombination mit anderen schonenden bildgebenden Verfahren statt. Hierzu zählen zum Beispiel die Magnetresonanztomografie (MRT) und die Computertomografie (CT).

Ablauf der Untersuchung

Im Vorfeld werden Sie in einem ausführlichen Gespräch über sämtliche Details aufgeklärt und über den genauen Ablauf der EEG informiert. Achten Sie darauf, dass Sie vor der Untersuchung keine Haarprodukte wie Haargel oder Haarspray zu verwenden. Die Untersuchung lässt sich grob in vier Schritte einteilen:

  • Vorbereitungen. Im ersten Schritt werden Sie auf das bevorstehende Verfahren vorbereitet. Sie erhalten eine Kappe, an der zahlreiche Elektroden angebracht sind. Diese Kappe wird auf Ihrem Kopf platziert und an einen Computer angeschlossen.
  • Beginn der Messung. Nun beginnt die Messung der Hirnströme und der Schwankungen in Ihrem Kopf. Dabei leiten die Elektroden die Messergebnisse des Gehirns an den Computer weiter. Für optimale Ergebnisse sollten Sie sich ruhig verhalten und ruckartige Bewegungen vermeiden.
  • Einsatz äußerer Reize. In der Regel werden außerdem weitere Reize gesetzt, um die Hirnströme zu verändern. Tiefes Einatmen etwa kann die Gehirnströme stark verändern, sodass mehrere Messergebnisse eine deutlich präzisere Interpretation erlauben.

Am Ende der Untersuchung erhält der Arzt eine Grafik, die sämtliche Messergebnisse darstellt und für die weitere Diagnose und Behandlung eingesetzt wird.

Modernste Diagnostik und Therapie am Sorpesee

Die Neurologische Klinik Sorpesee beschäftigt sich täglich mit vielfältigen und komplexen Krankheitsbildern. Täglich bemühen wir uns, das beste und individuell angepasste Behandlungskonzept für unsere Patienten aufzustellen. Als Basis für dieses Konzept ist eine umfangreiche Diagnostik unumgänglich. Grundsätzlich gilt: Je konkreter die Fragestellungen beantwortet werden können und je präzisere Messergebnisse wir haben, desto besser können wir Ihr wirksames Behandlungskonzept planen.

Als moderne und bewährte Diagnostik-Methode führen wir in unserem Haus in Sundern die EEG regelmäßig durch. Nach einer erfolgreichen Diagnose steht Ihnen unser breites Angebot an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Unser Angebot reicht von der klassischen Physiotherapie bis hin zur Ergotherapie und Ernährungsberatung. Auch eine fundierte Sozialberatung ergänzt unser großes Leistungsportfolio.

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